Die Überbrückungshilfe ist ein neues branchenübergreifendes Zuschussprogramm für kleine und mittelständische Unternehmen mit einer Laufzeit von drei Monaten (Juni bis August 2020).
Eine Überbrückungshilfe können Sie voraussichtlich erhalten, wenn:
- Ihr Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 um 60% niedriger war als in den Vorjahren.
- Ihr Umsatz in einem der Monate Juni, Juli und August 2020 um mindestens 40% niedriger war als in den jeweiligen Monaten in 2019.
Sie können dann einen Anteil Ihrer monatlichen Fixkosten als nicht rückzahlbaren Zuschuss erstattet bekommen. Auch die Kosten für die Beantragung dieser Überbrückungshilfe zählen zu den förderfähigen Fixkosten. Die Höhe der Erstattung hängt von der Höhe des Umsatzeinbruches und der Anzahl der Mitarbeiter ab.
Der Nachweis des anspruchsbegründenden Umsatzeinbruchs und der erstattungsfähigen Fixkosten erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. In der ersten Stufe (Antragstellung) sind die Antragsvoraussetzungen und die Höhe der erstattungsfähigen Fixkosten mit Hilfe eines Steuerberaters oder Wirtschaftsprüfers glaubhaft zu machen.
Wichtig: Unternehmen, die Überbrückungshilfe in Anspruch nehmen wollen, müssen ihre Anträge auf Überbrückungshilfe zwingendüber einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer stellen!
In der zweiten Stufe (nachträglicher Nachweis) sind die Antragsvoraussetzungen und die Höhe der erstattungsfähigen Fixkosten mit Hilfe eines Steuerberaters oder Wirtschaftsprüfers zu belegen. Die Richtlinien, Vollzugshinweise, Antragsformulare und FAQ etc. werden derzeit erarbeitet. Eine Antragstellung ist noch nicht möglich.
Informationsseite des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft zur Überbrückungshilfe: https://www.stmwi.bayern.de/ueberbrueckungshilfe-corona/
Informationsseite des Bundesministeriums für Wirtschaft zu den Eckpunkten der Überbrückungshilfe: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/E/eckpunkte-ueberbrueckungshilfe.html
Gern unterstützen wir Sie bei der Antragstellung. Sprechen Sie uns hierzu an.
Stand: 08.07.2020